Stadt der Wissenschaft 2011
startet in einem halben Jahr
Stifterverbandspräsident Arend Oetker würdigt die Vorbereitungen in
der Titelstadt Mainz und den Finalistenstädten Chemnitz und Bielefeld.
2. Juli 2010
In sechs Monaten startet die rhein-
land-pfälzische Landeshauptstadt Mainz
in ihr Jahr als Stadt der Wissenschaft
2011. Die Bürger erwartet nach Ein-
schätzung des den Wettbewerb aus-
richtenden Stifterverbandes für die
Deutsche Wissenschaft ein Feuerwerk
an Aktivitäten. Lob und Anerkennung
gab es jetzt für eine von Studenten entwickelte Kampagne. Auf Groß-
plakaten warb die aus Kressesamen gepflanzte Formel "E=MZ²" mit dem
Slogan "Bei uns fällt Wissen auf fruchtbaren Boden!" im Juni für den Wissen-
schaftsstandort Mainz. "Eine wunderbare Idee. Mainz lässt schon in der Vor-
bereitung auf das Titeljahr seine Kreativität spielen", sagte Stifterverbands-
präsident Arend Oetker.
Doch auch in den Finalistenstädten Bielefeld und Chemnitz laufen die Vorbe-
reitungen. Der Stifterverband fördert sie mit jeweils 50.000 Euro. "Die Bürger
können sich auf großartige Begegnungen mit der Wissenschaft freuen", sagte
Oetker, "in drei Städten spielt die Wissenschaft im kommenden Jahr die Hauptrolle."
Bielefeld setzt das Preisgeld für einen Wettbewerb für Wissenschaftskommu-
nikation und für einen Workshop zur Vorbereitung des Wissenschaftsfestivals
GENIALE 2011 ein. Das Bielefelder Wissenschaftsbüro will den renommierten
internationalen Wettbewerb für Wissenschaftskommunikation "FameLab" nach
Bielefeld holen. Im Januar und Februar 2011 soll ein Talentwettbewerb für junge Wissenschaftler starten.
In Chemnitz sind vier Projekte in der konkreten Planung. So soll die "Twitter
Wall" entstehen, die bereits die Jury des Stifterverbandes beeindruckt hatte.
Bürger können ihre Ideen für die Zukunft der Stadt als Kurznachrichten auf
eine Großbildleinwand senden. Weitere Vorhaben sind ein Bücherschrank,
ein Trommel- und ein Schülerprojekt.
Der Stifterverband hatte den Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft" für das
Jahr 2011 zum sechsten Mal ausgelobt. Die Deutsche Bank unterstützt den
Wettbewerb. Mainz erhält ein Preisgeld von 250.000 Euro. Bisher haben ins-
gesamt über 50 Städte an dem Wettbewerb teilgenommen. Der Stifterver-
band will mit seiner Initiative dazu beitragen, dass die Förderung von Wis-
senschaft, Forschung und Bildung in den Städten Vorrang bekommt. Ziel des
Wettbewerbs ist es zu zeigen, welche hohe Bedeutung Wissenschaft für die
Entwicklung von Städten und Regionen hat, und einen breiten Dialog zwischen
Wissenschaft, Wirtschaft, Kommunalpolitik und Bürgern anzuregen.
Pressekontakt
Frank Stäudner
Pressesprecher![]()
Stifterverband
für die Deutsche
Wissenschaft
T: (0201) 8401-159
F: (0201) 8401-459
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