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Stifterverband sucht die
Stadt der Wissenschaft 2012

In dem Wettbewerb sollen Städte zeigen, welch hohen Stellenwert

Wissenschaft und Bildung im städtischen Leben einnehmen.


25. Mai 2010

Bürger sollen für Wissenschaft begeistert werden und vielfältige Netzwerke
zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Stadtverwaltung entstehen.
Die Siegerstadt bekommt den begehrten Titel für ein Jahr verliehen und
maximal 250.000 Euro Preisgeld. Die Deutsche Bank ist Förderpartner
des Wettbewerbs.

Der Wettbewerb richtet sich an klassische Universitätsstädte und bekannte
Technologieregionen ebenso wie an Städte, die ihr Profil als Wissenschafts-
stadt noch schärfen wollen. "Es kommt keineswegs auf die Größe der Stadt
oder die Zahl der Forschungseinrichtungen an, sondern auf vernetztes Denken,
originelle Ideen, nachhaltige Kooperationen und vielfältige Formate", sagte der
Generalsekretär des Stifterverbandes, Andreas Schlüter, anlässlich der Aus-
schreibung der neuen Wettbewerbsrunde für das Jahr 2012.

Bei dem Wettbewerb ist die Wissenschaft ein ganzes Jahr lang in einer Stadt
die Hauptsache. Sechs Städte hat der Stifterverband bisher mit dem begehrten
Titel ausgezeichnet: Bremen_Bremerhaven, Dresden, Braunschweig, Jena,
Oldenburg  und Mainz. Insgesamt haben sich schon über 50 Städte am Wett-
bewerb beteiligt.

Der Titel wird exklusiv vom Stifterverband für ein Jahr verliehen. Allen bisherigen
Siegerstädten ist es gelungen, die Auszeichnung für das eigene Stadtmarketing
zu nutzen. Denn für die Stadtentwicklung hat das Thema Wissenschaft mittler-
weile eine ähnlich hohe Bedeutung wie der Tourismus erlangt.

Zunächst sind die Städte aufgefordert, bis zum 20. Oktober 2010 eine kurze
Ideenskizze einzureichen. Daraus wählt die Jury drei Städte aus, die dann
aufgefordert sind, eine Vollbewerbung zu erarbeiten und ihr Konzept in der
zweiten, dann öffentlichen Jurysitzung im März 2011 zu präsentieren.