Mainz – die Stadt
der Wissenschaft 2011

Mehr als 40.000 Studierende, 4.000 Wissenschaftler, Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen haben gezeigt: Mainz ist wichtiger Standort der Forschung und Innovation und hat zu Recht 2011 den Titel „Stadt der Wissenschaft“ geführt.


Energie hoch zwei: Die abgewandelte Einstein-Gleichung E=MZ² prägte das Mainzer Jahr als Stadt der Wissenschaft. 2011 wurde diese Formel in der Stadtlandschaft sichtbar: Wissenschaft erfahren und erleben zum Beispiel in Ausstellungen, bei Führungen, Experimenten, Workshops, 3-D-Installationen und Forschungsexpeditionen. Das ganze Jahr über ist Wissenschaft zentrales Thema in Mainz gewesen. Langzeitwirkung erwünscht.





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Ausgestochen gutAusgestochen gut

Vision 2030 – ein Rück- und Ausblick


Mit Ausstellungen, Experimenten und
einem vielseitigen Bühnenprogramm
ließ Mainz am 17. Dezember 2011
einige Höhepunkte des Jahres als
Stadt der Wissenschaft Revue pas-
sieren. Mehr als 1.000 Besucher
kamen in die Phönix-Halle.


Vision 2030. Talk zu der Zukunft der Wissenschaftsstadt Mainz
  • Jens Beutel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz
  • Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz
  • Prof. Dr. Gerhard Muth, Präsident der Fachhochschule Mainz und Sprecher der Mainzer Wissenschaftsallianz
  • Prof. Dr. Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft
  • Prof. Dr. Franz Hamburger, Zentrum für Bildungs- und Hochschulforschung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Dr. Herbert Münder, Geschäftführer Wissenschaft im Dialog gGmbH

Im Anschluss:
Staffelübergabe an Lübeck, die Stadt der Wissenschaft 2012
Moderation: Gundula Gause

Außerdem:
  • Chemie-Experimentalshow
  • Tricks und Zaubereien mit den Zahlen des Computers
  • mainz1184
  • Das LyrikLabor
  • Medizin-Impro-Kracher mit dem placebotheater


Bericht in der Mainzer Allgemeinen Zeitung

Bericht in der Rhein-Zeitung Mainz


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Ein Überblick über wichtige Veranstaltungen


Wissenschaftssommer 2011
Wissenschaftssommer4. bis 9. Juni 2011, Kurfürstliches Schloss u.a.
Auf dem Mainzer Wissenschaftssommer wer-
den Forscher aus verschiedenen Disziplinen an
diversen Orten in der Stadt auf anschauliche
Weise ihre Arbeit präsentieren. Veranstaltet
von der Initiative "Wissenschaft im Dialog".


Spektrale
15. Juli bis 14. August 2011, Rheingoldhalle
Warum sehen wir Farben? Wie gewinnt die Wissenschaft Erkenntnisse über Farbe? Wie setzen Künstler Farbe ein, um Gefühle oder neue Blickwinkel zu erzeugen? Diesen und vielen anderen Fragen geht die Ausstellung nach.


Die Anna-Seghers-Nacht
17. September 2011, 117er Ehrenhof
An ausgewählten Orten der Mainzer Innenstadt wird an einem Abend eine
Medien-Collage bzw. ein essayistischer Film aufgeführt.


Ausstellung Zwiebelfische
Bis 25. September 2011, Gutenberg-Museum
Einzelne Lettern, die sich im Setzkasten verirrt haben, werden "Zwiebelfische"
genannt. Das Projekt verbindet in Ausstellung, Film und Buch Facetten der
Biographie von Hans-Ulrich, genannt Jimmy, Ernst (1920-1984).


Moving TypesMoving Types
Ab 20. Oktober 2011, Gutenberg-Museum
Eine Retrospektive von den Anfängen
des Films bis in das 21. Jh. Kurzfilme,
Filmausschnitte, Werbeclips und Musikvideos, in denen Buchstaben die Haupt-
rolle übernehmen.


Transfer-CaféTransfer-Café
Bis 31. Oktober 2011, täglich 7.30 bis 1.00 Uhr
Vielen Unternehmen ist das Potenzial der
Hochschulen nicht oder nur wenig bekannt.
Ebenso bestehen Hemmschwellen besonders
von Seiten kleiner und mittlerer Unterneh-
men, auf die Hochschulen zuzugehen.
Bei diesem Veranstaltungsformat stellen
die Mainzer Hochschulen ihr Potenzial sowie
Best-Practice-Beispiele von erfolgreichen Unternehmenskooperationen in einer täglich verfügbaren Installation vor, auch werden zu festen Uhrzeiten oder Unternehmensstammtischen Transferbeauftragte der Hochschulen präsent sein.


Science Slam
3. November 2011, Frankfurter Hof
Angelehnt an die Poetry Slams haben bei dieser Veranstaltungsform Wissen-
schaftler zehn Minuten Zeit, um ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren,
und zwar möglichst unterhaltsam und für Laien verständlich. Das Publikum
bewertet die beste Performance.


zeit:fenster – Vergangenheit hat Zukunft
ZeitfensterBis 1. Januar 2012
Schauplätze zur Geschichte und Archäologie
laden zum öffentlichen Dialog mit der Wissen-
schaft ein. Die Stadtlandschaft wird zur be-
gehbaren Ausstellung und zum Schaufenster
der Forschung.


Zahlreiche ganzjährige oder mehrmonatige "Langzeit-Entdeckungen" sowie Einzelveranstaltungen und Aktionen ergänzten das Programm.

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