Regensburg: Faktor_K

Kreativität, Kommunikation und Kollektiv – drei Ks bilden seit einigen

hundert Jahren den Erfolg von Wissenschaft und Wirtschaft in

Regensburg.


Vom wichtigen Zusammenspiel dieser Faktoren in den Hochschulen, Werkhallen und Laboren ist im heutigen Regensburger Alltag noch nicht viel zu bemerken. Menschen für etwas interessieren und begeistern zu können, was öffentlich nicht stattfindet oder erlebbar ist, wird letztlich zum gesellschaftlichen Problem.

K – das ist daher zugleich der Ansatz für das gleichnamige Projekt, bei dem das K-Element Kunst zum Bindeglied und Katalysator zwischen den Erfolgssäulen Wissenschaft und Wirtschaft wird. Denn bei Regensburgs Faktor_K trifft Wissenschaft aus den Regensburger Unternehmen und Universitäten auf Regensburger Künstler, die nach einer Hospitation in den Unternehmen ihre Wahrnehmung der Wissenschaftsthemen für Bürger und Besucher der Stadt darstellen, zur transparenten, öffentlichen Auseinandersetzung, Diskussion und Mitwirken einladen. Und das kann durchaus (auch) mehr sein, als ein Kunstwerk im öffentlichen Raum.

K wie konkret: In der Projektvorbereitung werden 12 Unternehmen ausgewählt und eingeladen, an der Aktion Faktor_K teilzunehmen – für jeden Monat des Jahres ein anderes Unternehmen mit einem anderen Themenschwerpunkt. Diese Unternehmen kommen aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft. Dazu können Global Player wie das BMW Werk Regensburg, Infineon oder Osram mit ihren High-Tech-Produkten und -Verfahren gleichermaßen gehören, wie zum Beispiel ein Unternehmen aus dem Regensburger Umland, das eine Technologie entwickelt, um aus organischen Abfällen klimaneutrale "grüne Kohle" herzustellen oder Unternehmen aus dem Bereich der "weißen Biotechnologie", die völlig neuartige Medikamente gegen Krebs entwickeln. Dabei kommt es darauf an, dass die ausgewählten Unternehmen sich mit wichtigen Zukunftsthemen beschäftigen.

K wie Kommunikation: Die künstlerische Interpretation technischen Fortschritts und Innovation vermittelt wissenschaftliche Arbeit und Entwicklung und bindet in verschiedenen Teilprojekten Jung und Alt ein. Der Faktor_K animiert zum Mitmachen und macht Wissenschaft zugleich auf diese Weise zum Erlebnis. Das Projekt soll daher jederzeit transparent kommuniziert werden, nicht nur in medialen Presse-Etappen. Die Dokumentation via Internet und Social Media sind ebenso Bestandteile des Kommunikationsprozesses wie die Einbindung von Schulen, wo sich Kinder und Jugendliche mit dem Projekt, den Unternehmen und den wissenschaftlichen Hintergründen beschäftigen.

Faktor_K wirkt wie ein Kreislaufsystem. Kreative Ideen, Forschungsergebnisse, Technologien und Produkte gehen von Regensburg aus in die Welt. Faktor_K holt sie wieder zurück an den Ort des Entstehens und macht sie öffentlich. Wir wollen sie den Bürgern und Besuchern auf kreative und spannende Weise nahebringen. Wir wollen damit zeigen, was diese Stadt hervorbringt und welche ungeheuren Potenziale in Regensburg stecken. Wir wollen Jung und Alt demonstrieren, wie spannend Kreativität im Kontext von Wissenschaft und Wirtschaft sein kann. Wir wollen Schülern und „Nachwuchswissenschaftler” zum Querdenken ermuntern und für Bildung und Wissenschaft als Basis neuer Entwicklungen begeistern.

K wie konsequent: Am Ende des Projektes Faktor_K stehen zwölf unterschiedliche Kunstobjekte – Skulpturen, Malerei, Installationen, Internet, Videos, Projekte – im Spannungsfeld von Wirtschaft und Wissenschaft, die als Faktor_K und gedanklicher Anstoß im Regensburger Alltags- und Altstadtleben dauerhaft präsent sein werden. Im Kontext mit Projekten wie "Nacht.Schafft.Wissen" wird Faktor_K dazu beitragen, Regensburg als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort zu positionieren.

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